Frankreich will traditionelle Spiele in der Schulpause fördern

Früher spielten Kinder länger auf der Straße. Sie verbrachten mehr Zeit in Bewegung und übten unbeabsichtigt auch Bewegung. Jetzt ist der Lebensstil der Kinder sitzender und sie verbringen mehr Zeit vor Bildschirmen mit gesundheitlichen Folgen wie Fettleibigkeit im Kindesalter.

Um diesem Mangel an körperlicher Aktivität zu begegnen, hat die französische Regierung angekündigt, dass sie ab dem nächsten Jahr wünscht, dass Schulen mindestens eine halbe Stunde sportpolitische Aktivitäten pro Tag haben, mit Initiativen wie der Förderung traditioneller Spiele.

Dies wurde anlässlich der Anfang des Monats in Paris abgehaltenen Olympischen und Paralympischen Woche angekündigt, die der Förderung des Sports und seiner Werte in den französischen Schulen gewidmet ist.

“Wir beabsichtigen nicht, eine Generation von Spitzensportlern zu schaffen. (…) Unsere Verantwortung ist es, diese Generation stärker in Bewegung zu bringen. Die Schule ist der beste Ort, um etwas zu bewirken”, sagte der Vorsitzende des Organisationskomitees der Spiele 2024, Tony Estanguet, der Zeitung le Parisien.

Nach Angaben seines Komitees üben 87 % der französischen Teenager weniger als eine Stunde pro Tag körperliche Aktivität. In 40 Jahren haben junge Menschen 25 % ihrer Herz-Kreislauf-Fähigkeitenverloren, und zwei von zehn sind übergewichtig.

Die Durchführung von mindestens einer halben Stunde täglicher Aktivität wird für die Schulen freiwillig sein und ist für Tage geplant, an denen die Schüler keinen Sportunterricht haben.

Lebenslange Spiele wie der Kratzer oder der Gefangenenball ermöglichen es den Kindern, in der Schule am meisten zu unterhalten und gleichzeitig Sport zu treiben.

Förderung von lebenslangen Spielen

Die Lehrer werden mit pädagogischen Hilfsmitteln ausgestattet, die von Sport- und Gesundheitsexperten entwickelt wurden, und diese 30 Minuten können den ganzen Tag verteilt werden, um beispielsweise Pausen zwischen den Klassen zu nutzen.

Die Pausenzeit wird genutzt, um zu verhindern, dass die Schüler stillstehen. Laut Estanguet, fahren unter anderem die Spiele “von gestern” in den Höfen, wie der Gefangenenball, der Falke oder der Kratzer.

Wir finden es eine tolle Idee, die lebenslangen Spiele zurückzubekommen, die so viel unterhalten und positive Werte für die Kleinen fördern. Und gleichzeitig eine motivierende Initiative für Kinder, sich mehr in der Pause zu bewegen und ein weniger sesshaftes Leben zu führen.

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